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Heuschnupfen

Heuschnupfen bezeichnet die Symptome einer Pollenallergie. Doch welche Ursachen führen zur Pollenallergie und folglich zu Heuschnupfen? Wie sehen die typischen Symptome aus und welche Behandlungsansätze gibt es bei Pollenallergie? Hier fassen wir alles Wichtige zum Thema für Sie zusammen und geben Tipps, um Heuschnupfen zu vermeiden oder zu lindern. Zudem gehen wir auf die Verbindung zwischen Heuschnupfen und Homöopathie ein und bieten Informationen zur Linderung der typischen Pollenallergie-Symptome bei Kindern und Schwangeren.

Eine Frau rennt durch den grünen Wald. Homöopathie kann bei Heuschnupfen unterstützen. | © iStock

Die Symptome der Pollenallergie: Heuschnupfen

Die Pollenallergie äussert sich durch eine Vielzahl von Symptomen, die das Wohlbefinden beeinträchtigen können. Zu den allergischen Reaktionen auf eine Pollenallergie und damit zu den Heuschnupfen-Symptomen zählen Husten, Juckreiz, Niesreiz, Entzündungen und Schwellungen im Nasen-Rachenraum, Juckreiz im Gaumen sowie starke Schleimabsonderung. Auch eine allergische Reaktion der Augen kann durch Heuschnupfen hervorgerufen werden. Bei heftigen allergischen Reaktionen können auch Verkrampfungen der Bronchien (Asthma) vorkommen. Ebenfalls weitreichende Folgen haben kann die durch Heuschnupfen ausgelöste Müdigkeit, die sich primär tagsüber zeigt und zu verminderter Konzentrations- und Lernfähigkeit führen kann.

Heuschnupfen nicht nur im Frühling

Die meisten Allergiker leiden zwar im Frühling unter Heuschnupfen, der Pollenflugkalender zeigt aber in fast allen Monaten zumindest schwachen Pollenflug verschiedener Gräser oder Getreide. Pollen von Birkengewächsen wie Erle und Hasel sind bereits im Dezember schwach unterwegs, ehe der Pollenflug Ende Februar bis Anfang/Mitte März seinen Höhenpunkt erreicht. Bei Pollen von Esche, Pappel, Weide, Ulme, Birke oder Buche dauert es länger: Diese sind im Februar noch selten in der Luft und erreichen ihre unterschiedlichen Höhepunkte erst zwischen Ende März und Ende Mai. Noch länger dauert es bis zur höchsten Konzentration der Gräser-Pollen: Diese machen Allergikern besonders zwischen Ende Mai und Mitte Juli den Aufenthalt im Freien schwer. Pollen-Spätzünder ist der Beifuss: Erst von Anfang bis Ende August ist bei diesem weit verbreiteten Korbblütler die Pollen-Konzentration am höchsten.

Häufig gestellte Fragen

Die warmen Jahreszeiten könnten so schön sein. Wenn nur die Pollen und die weitverbreitete Pollenallergie nicht wären, die für den Heuschnupfen verantwortlich sind. Doch was ist eine Pollenallergie überhaupt?

Ganz grundsätzlich handelt es sich bei einer Pollenallergie um eine Fehlinterpretation mit anschliessender Überreaktion des Immunsystems. Dabei werden bestimmte Proteine harmlosen Pollen fälschlicherweise als gefährliche Eindringlinge angesehen. Dies führt zur Freisetzung von Histamin und anderen entzündlichen Substanzen, welche die typischen allergischen Symptome, den Heuschnupfen, hervorrufen.

Welche Umstände eine Pollenallergie auslösen, ist nicht abschliessend geklärt. Einig sind sich die Expertinnen und Experten aber bei verschiedenen Faktoren, die auf ein erhöhtes Risiko für Heuschnupfen hinweisen. So gilt insbesondere bei Männern fettreiche Ernährung als Umstand, der vermehrt zu einer allergischen Reaktion auf Pollen führen kann.

Zu einem gewissen Teil kann die Anfälligkeit für Heuschnupfen auch vererbt werden. Insbesondere dann, wenn beide Elternteile unter Heuschnupfen oder Allergien leiden.

Eine Studie, die 2014 in der Fachzeitschrift «Pediatrics» veröffentlicht wurde, untersuchte den Zusammenhang zwischen der Stilldauer und dem Auftreten von Allergien bei Kindern. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine kürzere Stilldauer mit einem erhöhten Risiko für allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen verbunden sein könnte. Die genauen Mechanismen hinter dieser Verbindung sind jedoch noch nicht vollständig geklärt und der Zusammenhang als solches wurde ebenfalls bereits in Frage gestellt. Ausserdem kann der Körper nach wiederholtem Kontakt der Nasenschleimhaut mit gewissen Allergenen (zum Beispiel Blütenpollen, Hausstaub oder Tierhaare) plötzlich übermässig stark auf diese reagieren.

Um eine genaue Diagnose von Heuschnupfen zu erhalten, ist es ratsam, eine*n Allergolog*in aufzusuchen. Die Ärztin oder der Arzt wird eine gründliche Anamnese durchführen und gegebenenfalls allergische Tests wie den Prick-Test anordnen. Der Prick-Test ist ein Allergietest, bei dem winzige Mengen von potenziellen Allergieauslösern (Allergene) auf die Haut aufgetragen werden. Die Haut wird dann leicht angekratzt, um die Substanzen einzubringen. Wenn eine Allergie vorliegt, reagiert die Haut mit Rötung, Schwellung und Juckreiz an den entsprechenden Stellen.

Behandlung von Heuschnupfen

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um Heuschnupfen zu lindern und die Beschwerden zu reduzieren. Dazu gehören:

  • Antihistaminika: Diese Medikamente blockieren die Wirkung von Histamin und können Juckreiz, Niesen und tränende Augen lindern.
  • Nasensprays: Spezielle Nasensprays können bei verstopfter oder laufender Nase helfen.
  • Allergie-Impfung (Hyposensibilisierung): Bei schweren Fällen von Heuschnupfen kann eine Immuntherapie in Erwägung gezogen werden, um das Immunsystem langfristig gegenüber den allergieauslösenden Pollen zu beeinflussen.
  • Homöopathische Mittel können individuell auf Patient*innen abgestimmt werden und dabei helfen, die Symptome von Heuschnupfen zu lindern.
Nützliche Hinweise von Similasan

Allgemeine Tipps zur Vorbeugung von Heuschnupfen

Es gibt verschiedene Massnahmen, die Sie ergreifen können, um Heuschnupfen vorzubeugen oder die Symptome zu reduzieren:

  • Halten Sie sich über den Pollenflug auf dem Laufenden und vermeiden Sie während der Spitzenzeiten Aktivitäten im Freien.
  • Tragen Sie eine Schutzmaske, wenn Sie in Bereichen mit hoher Pollenkonzentration arbeiten oder Aktivitäten im Freien ausüben.
  • Waschen Sie im Freien getragene Textilien mit grösserer Regelmässigkeit.
  • Halten Sie die Schlafzimmerfenster entweder geschlossen oder befestigen Sie Pollenfilter an den Fenstern und lüften Sie nur kurz oder gleich nach einem Regenschauer.
  • Eine Sonnenbrille mit Seitenschutz in Kombination mit einer Kopfbedeckung hilft bei hoher Pollenkonzentration ebenfalls.
  • Waschen Sie sich die Haare abends, damit die Pollen nicht auf Ihrem Kopfkissen landen und Sie beim Schlafen stören.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht draussen, sondern in der Waschküche.
  • Ein Tipp aus unserem Produktesortiment: Spülen Sie abends die Nase mit dem Similasan Heuschnupfen Spray. Dieser verflüssigt den Nasenschleim und spült Fremdpartikel wie Staub, Pollen und Allergene weg. So kann die normale Atemfunktion wieder hergestellt werden.

Vom Heuschnupfen zum Asthma

Heuschnupfen, na und? Keine gute Einstellung. Denn nicht oder nicht ursächlich behandelter Heuschnupfen kann im Verlauf der Jahre zu immer stärkeren Beschwerden und in vielen Fällen auch zu Asthma führen. Eine homöopathische Konstitutionsbehandlung bei einem Homöopathen oder einer Homöopathin kann jedoch dabei helfen, das Übel an der Wurzel packen. So kann die Überempfindlichkeit gegenüber natürlichen Stoffen wie Pollen, Hausstaub, Tierhaaren und weiteren Stoffen natürlich beseitigt werden. Bei akuten Beschwerden verhelfen homöopathische Heilmittel meistens zu einer Linderung. Homöopathische Heilmittel können auch ergänzend zu anderen Medikamenten eingesetzt werden.

Allergene bei Kindern und Schwangeren: Symptome mit Homöopathie behandeln

 

Heuschnupfen trifft nicht alle gleich. Babys und Kleinkinder sind beispielsweise nur selten geplagt von einer allergischen Reaktion auf Pollen. Dies, weil das Immunsystem, welches im Fall von Heuschnupfen die vermeintlichen Krankheitserreger bekämpft, sich erst noch vollständig entwickeln muss. Sollten doch typische Heuschnupfen-Symptome auftreten, lohnt sich ein Blick auf obenstehende Tipps, um in einem ersten Schritt die Pollenbelastung zu reduzieren. Arzneimittel wie Cortisonpräparate und Antihistaminika sind hingegen häufig für Kinder unter zwölf Jahren nicht geeignet.

Homöopathie kann jedoch bei Kindern helfen, die Symptome zu lindern. Heuschnupfen während der Schwangerschaft stellt für Frauen eine zusätzliche Belastung zu den schon bestehenden Strapazen einer Schwangerschaft dar. Hinzu kommen Sorgen über mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Medikamenten. Eine Möglichkeit könnenin diesem Fall homöopathische Mittel sein.

Falls Ihnen ein homöopathisches Arzneimittel bei akuten Beschwerden hilft, können Sie dieses auch vorbeugend verwenden.

Homöopathie kann bei Heuschnupfen in der Schwangerschaft Symptome lindern. | © Adobe Stock

Diese Produkte von Similasan helfen bei Heuschnupfen

Autor

21.12.2023

Christian Wittwer

Drogist & Techn. Kaufmann eidg. FA

Christian Wittwer ist Drogist und Autor für den Similasan Ratgeber

In seiner von starken Allergien geprägten Jugend konnte Christian Wittwer bereits früh die Linderung durch homöopathische Arzneien erfahren. Nach der Ausbildung zum Drogisten konnte er sein Wissen und die Erfahrungen beratend an allergiegeplagte Kunden weitergeben. Später trat Christian Wittwer als Herstellungsleiter in die noch junge Similasan ein und produzierte während vielen Jahren mit Freude und Erfolg selbst homöopathische Produkte für den Schweizerischen und den internationalen Markt. Heute lebt Christian Wittwer naturnah zusammen mit seiner Familie, seinem Hund und fünf Katzen.

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Frau sitzt in Wiese und Pollen fliegen um sie herum. | © Adobe Stock

Nie mehr schmollen wegen Pollen

Similasan ist Pionier, was Produkte zur Linderung von Heuschnupfen angeht. 1982 wurde das erste Similasan Produkt - Tropfen gegen Heuschnupfen - auf den Markt gebracht. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan und unser Sortiment an Produkten gegen die Pollenallergie hat sich erweitert.

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