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Fieberbläschen oder Lippenherpes: Hintergründe und Symptome

Fieberbläschen (Herpes labialis) sind lästige, im Allgemeinen aber harmlose, entzündliche Veränderungen der Haut, die auf den Lippen oder im Lippenbereich auftreten können. Angekündigt wird die Infektion durch Spannen und Jucken an bestimmten Stellen der Lippen. Nach ein bis drei Tagen erscheinen die typischen, mit Flüssigkeit gefüllten, Bläschen. In der Folge wird der anfangs klare Bläscheninhalt rasch trüb und die Bläschen trocknen zu bräunlichen Krusten ein. Nach 10 bis 14 Tagen ist die Wunde verheilt, ohne Narben zu hinterlassen. Als Begleiterscheinung treten manchmal Kopfschmerzen oder Müdigkeit auf.

Herpes: Das Virus, das fast alle in sich tragen

Fieberbläschen werden durch Herpes-Viren (HSV-1 = Herpes-Virus Typ 1) ausgelöst. Weltweit sind über 90 Prozent der Menschen Träger dieser Viren, die sich unerkennbar und unangreifbar in den Nervenzellen verstecken. In der Schweiz geht man von rund 70 Prozent Infizierten in der Bevölkerung aus. Der erste Kontakt mit Herpes-Viren erfolgt meistens unbemerkt. Wer sich einmal damit infiziert, bleibt ein Leben lang Träger dieses Virus. Es gibt nebst dem Herpes-Virus Typ 1, der für die Lippenbläschen verantwortlich ist, auch noch weitere, jedoch weit weniger verbreitete Herpes-Viren. Diese können andere Erkrankungen wie Pfeiffersches Drüsenfieber, Windpocken oder Gürtelrose auslösen. Das in der Regel mit Herpes gemeinte Virus «Herpes-simplex-Virus» (HSV) wird unterteilt in Herpes-Virus Typ 1 und 2. Typ 1 ist Auslöser von Fieberbläschen, Typ 2 kann Genital-Herpes auslösen. Die Übertragung der Viren von Typ 2 erfolgt in den meisten Fällen über Geschlechtsverkehr. 

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Herpes-Viren sind hochansteckend, weswegen es schwierig ist, sich vor einer Infektion zu schützen. Als vorbeugende Massnahme gilt, kein gemeinsames Besteck zu benutzen und den Körperkontakt bei einem Herpes-Ausbruch einzuschränken. Auch das Küssen von Personen mit einem Fieberbläschen sollten Sie während dieser Zeit unterlassen. 

Wie es zu Fieberbläschen kommt

Das Herpes-Virus tragen wir mit einer grossen Wahrscheinlichkeit bereits – doch was muss geschehen, damit die unangenehmen Lippenbläschen auftreten? Das hängt von unserem Immunsystem ab, denn schon bei einer geringen Beeinträchtigung der Immunabwehr können die Herpes-Viren reaktiviert werden. Sie wandern dann von den Nervenzellen in die Haut und bilden dort die Bläschen. Danach kehren sie zurück in die Nervenzellen und warten dort auf ihren nächsten Auftritt. Im Schnitt leidet etwa jede zweite Frau und jeder dritte Mann mehr oder weniger oft unter Herpes.

Die Symptome von Herpes

Sind die Fieberblasen erst einmal da, machen sie sich schnell unangenehm bemerkbar: Meist bemerkt man an den Lippen ein Jucken, Brennen oder ein Spannungsgefühl, danach folgen die Fieberblasen mit anschliessender Krustenbildung. Sobald diese abfällt, ist der Herpes-Ausbruch überstanden. Die Fieberblasen können manchmal auch auf der Nase oder anderen Bereichen des Gesichts auftauchen, der Verlauf bleibt jedoch derselbe. Möglich sind während dieser Zeit auch Symptome wie Unwohlsein, Müdigkeit oder – insbesondere beim ersten Ausbruch – Fieber und Übelkeit. Allgemein kann festgestellt werden, dass die erste Herpes-Infektion jeweils am schwersten verläuft, die nachfolgenden Ausbrüche sind in der Regel deutlich milder. 

Gezeichnetes Frauengesicht mit roten Lippen. Von den Lippen steigen Luftbläschen auf. | © Sven Hartmann

Mögliche Komplikationen von Lippenherpes

In den allermeisten Fällen verläuft ein Herpes-Ausbruch ohne Komplikationen. Da das Herpes-Virus jedoch auch auf andere Regionen des Körpers übertragbar ist, können beispielsweise bei einer Infektion am Auge Komplikationen auftauchen. Eine Herpes-Infektion am Auge führt zu geröteten Augen, einem Fremdkörpergefühl und kann sehr schmerzhaft sein. Wird diese Infektion nicht behandelt, kann die Sehfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt werden. Als vorbeugende Massnahmen gegen eine Herpes-Infektion der Augen gelten eine strikte Hygiene und besondere Vorsicht beim Umgang mit Kontaktlinsen.

Bei Herpes ist das Immunsystem entscheidend

Nicht alle Menschen, die das Virus in sich tragen, leiden unter Herpesbläschen. Es gibt zahlreiche Virusträgerinnen und Virusträger, die noch nie einen Herpes-Ausschlag hatten. Entscheidend für einen Ausbruch ist allein das Immunsystem. Eine erfolgreiche Behandlung von Fieberblasen muss sich somit nicht direkt gegen die Viren wenden, sondern vielmehr das angeschlagene Immunsystem unterstützen. Funktioniert das Immunsystem richtig, bleiben die Bläschen auch bei Sonnenbestrahlung, Fieber, seelischem Stress oder anderen belastenden Faktoren aus.

Was hilft am besten gegen Fieberblasen?

Da die Fieberblasen erst bei einer geschwächten Immunabwehr auftauchen, ist Vorbeugung in Form eines starken Immunsystems die sicherste Prophylaxe vor Lippenherpes. Vermeiden Sie Stress, schützen Sie Ihre Lippen mit Sonnenschutzmittel und ernähren Sie sich gesund. Kommt es dennoch zu einem Ausbruch, können homöopathische Mittel wie Similasan Fieberbläschen bei der Linderung von Symptomen helfen. Die Salbe kann bei Rissen, Entzündungen und Wunden an den Lippen und Mundwinkeln bei einem Befall des Herpes-Virus angewendet werden. Auch Hausmittel wie das Auftragen von Zitronenmelisse, Honig oder Teebaumöl werden oft als Alternativen zu Medikamenten genutzt. 

Nützliche Hinweise

  • Symptome wie Lippenblasen treten auf? Behandeln Sie Lippenherpes homöopathisch.
  • Schützen Sie die Lippen mit Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor, wenn Sie empfindlich auf Sonnenbestrahlung reagieren.
  • Vorsicht: Herpes-Viren sind extrem ansteckend und man kann sie verschleppen (zum Beispiel in die Augen).
  • Berühren Sie die Bläschen möglichst nicht und kratzen Sie sie nicht auf. Die Fieberblasen könnten sich sonst ausbreiten.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem, um Herpesbläschen zu vermeiden.
  • Halten Sie Hände und Gesicht sauber.
  • Reinigen Sie Kontaktlinsen nie mit Speichel.
  • Verzichten Sie auf das Küssen von Personen mit Fieberbläschen, das Virus kann über die Lippen übertragen werden.
  • Teilen Sie Gläser, Zahnbürsten, Handtücher, Lippenstifte, Lippensalben nicht mit anderen

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