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Husten und Bronchitis: Wissenswertes zu Husten und Bronchialbeschweren

Husten ist eine reflexartige Reaktion des Körpers auf Reizungen der Atemwege. Hustenreiz auslösen können Hausstaub, Blütenpollen, Tierhaare, Rauch oder zäher Schleim. Häufig steht Husten auch im Zusammenhang mit durch Bakterien oder Viren verursachten Schleimhautentzündungen in Hals, Kehlkopf oder Bronchien. Die Beschwerden im Zusammenhang mit Husten und Bronchitis sind nicht nur lästig, sondern können des Öfteren auch hartnäckig sein. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Ursachen, die verschiedenen Arten von Husten und wie Sie Husten und Bronchitis behandeln können.

Ein Rotkehlchen ruft mit offenem Schnabel | © Jan Meeus via Unsplash

Husten sollte man nur in Ausnahmefällen unterdrücken

Husten dient dem Körper als Schutzmechanismus und sorgt für die Säuberung der Atemwege, zum Beispiel vom gelb-grünen Schleim bei Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Diese Reinigungsfunktion sollte man nicht ausschalten. Husten soll deshalb nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Reizhusten nach Operationen im Bauchbereich, mit Medikamenten unterdrückt werden. Eitriger oder festsitzender Schleim und störende Reizstoffe müssen abgehustet werden können.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Husten

wird durch Bakterien ausgelöst. Er ist ansteckend und dauert mehrere Wochen. Typische Symptome sind heftige Hustenanfälle (besonders nachts) mit ziehendem Einatmen und hochrotem Kopf sowie Brechreiz mit Erbrechen von Schleim oder Auswurf.

äussert sich durch Räuspern oder heftigen, rauen, trockenen, bellenden Husten bei seelischer Überbelastung.

wird durch Viren verursacht und geht mit Entzündung und Schwellung der Schleimhaut besonders im Bereich des Kehlkopfes einher. Typisch für den vor allem nachts auftretenden Pseudokrupp ist der bellende, heiser klingende Husten mit Atembeengung und Verschleimung.

können homöopathisch behandelt werden, sollen aber periodisch vom Arzt überwacht werden.

kann in Zusammenhang mit Erkältung, Grippe, Rauch, Staub, Blütenpollen und Nervosität auftretend. Der Husten ist trocken, kurz, hackend, anfallartig bis zum Brechreiz und äusserst lästig.

Was tun gegen Husten?

Husten hat wie erwähnt eine reinigende Wirkung und sollte nur in Ausnahmefällen medikamentös unterdrückt werden. Es gibt einige Hausmittel, Hustenstiller und bewährte Tipps, welche bei der Linderung der Symptome unterstützend wirken. So ist es bei Erkrankungen wie einer Erkältung mit Husten wichtig, dass Sie genügend schlafen. Ausserdem sollten Sie täglich zwei bis drei Liter Wasser trinken – idealerweise ungesüssten Tee oder Wasser ohne Kohlensäure. Auch Hustenbonbons oder etwas Bewegung können dabei helfen, den Husten zu behandeln.

Homöopathische Arzneimittel bei Husten

Homöopathische Hustenmittel in Form von Globuli oder Hustensaft können bei der Genesung unterstützend wirken. Zu den oft im Zusammenhang mit Husten verwendeten homöopathischen Wirkstoffen gehört neben Belladonna (Tollkirsche) und Bryonia (Zaunrübe) auch Aconitum (blauer Eisenhut).

Husten und akute oder chronische Bronchitis

Während Husten oft als Symptom einer Erkältung auftritt, gehört er bei einer Bronchitis zu den Leitsymptomen. Bei einer Bronchitis sind die unteren Atemwege, die Bronchien, entzündet. Auslöser dazu sind meist Viren wie Adenoviren, Rhinoviren oder Coronaviren und nur in selteneren Fällen Bakterien. Eine Bronchitis führt zu einer starken Verschleimung und in der Folge zu langanhaltendem Husten. Zu den weiteren Symptomen einer Bronchitis gehören Beschwerden wie Fieber, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen. Eine akute Bronchitis dauert meist zwei, manchmal auch mehr Wochen an. Als Ursachen einer chronischen Bronchitis zählen regelmässiges Rauchen – daher die Bezeichnung Raucherhusten – sowie Feinstaub. Auch eine nicht vollständig ausgeheilte akute Bronchitis kann sich zu einer chronischen Bronchitis entwickeln. Zur Behandlung von Bronchialhusten dienen vor allem schleimlösende Präparate.

Was tun bei einer Bronchitis?

Bei einer Entzündung der Bronchien oder einer akuten Bronchitis tritt nebst den typischen Erkältungsbeschwerden im weiteren Verlauf ein trockener Reizhusten auf. Hinzu kommt nach einigen Tagen beim Abhusten ein zähflüssiger Auswurf. Damit es in der Folge nicht zu einer chronischen Bronchitis kommt, ist es wie beim Husten wichtig, dass die akute Bronchitis vollständig auskuriert wird. Normalerweise sollte dies bei gesunden Menschen nach rund zwei Wochen der Fall sein. Sollte der Husten länger als sechs Wochen andauern, empfiehlt sich ein Gang zum Arzt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Körper beim Genesungsprozess zu unterstützen. Als zentral gilt ausreichendes Trinken von Wasser ohne Kohlensäure oder ungesüsstem Tee. Auch die Schonung des Körpers und Bettruhe bei Fieber sind wichtig – gönnen Sie sich also auf jeden Fall genügend Ruhe. Raucherinnen und Rauchern wird während einer akuten Bronchitis dringend empfohlen, auf das Rauchen zu verzichten.

Homöopathische Arzneimittel bei einer Bronchitis

Wie bei Husten können homöopathische Arzneimittel, in Form von Globuli oder Hustensaft, auch bei einer Bronchitis unterstützend wirken und bei der Linderung von Symptomen helfen. Je nach Art des Hustens kommen in der Homöopathie verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz. Zu den möglichen Wirkstoffen gehören wie bei Beschwerden rund um Husten Belladonna (Tollkirsche), Bryonia (Zaunrübe) oder Aconitum (blauer Eisenhut). Auch Drosera – ein Wirkstoff, der aus dem Rundblättrigen Sonnentau gewonnen wird – kommt beispielsweise in homöopathischen Hustensirups vor.

 

Nützliche Hinweise

  • Behandeln Sie jeden Husten bis zur vollständigen Besserung. Gelingt dies mit dem gewählten Mittel nicht, lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.
  • Richtig gewählte homöopathische Hustenmittel können innert spätestens 24 Stunden Besserung bringen. Trifft dies nicht zu, ist ein anderes Mittel zu suchen.
  • Husten, der zusammen mit Schnupfen oder (Stirn-)Kopfschmerz auftritt, kann in Zusammenhang mit vorhandenen Nasennebenhöhlen-Beschwerden stehen. Diese Möglichkeit sollte bei einer Behandlung beachtet werden.
  • Säuglinge ab dem vierten Lebensmonat husten manchmal, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie haben gelernt, dass ihnen bei Husten sofortige Aufmerksamkeit zukommt, und «rufen» so ihre Bezugsperson, wenn ihnen langweilig ist. Das tun sie natürlich nur, wenn sie wach sind.
  • Achten Sie auf eine rauchfreie Umgebung!

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