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Lidrandentzündung

Welche Symptome deuten auf eine Lidrandentzündung hin? Was ist der Unterschied zwischen einer Infektiösen und einer nicht-infektiösen Lidrandentzündung? Und welche Behandlungsmöglichkeiten existieren? Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick.

Eine Lidrandentzündung entsteht durch einen gestörten Talgabfluss aus den Talgdrüsen am Rande der Augenlider. | © Sahand Hoseini via Unsplash

Die Symptome einer Lidrandentzündung

Die Lidrandentzündung ist eine weit verbreitete Entzündung der Augenlider, die meist durch Staphylokokken (infektiöse Blepharitis), oft aber auch durch einen gestörten Talgabfluss aus den Talgdrüsen am Rande der Augenlider (Meibom-Drüsen) verursacht wird (nicht-infektiöse Blepharitis). Diese «Fehlfunktion» der Meibom-Drüsen hat direkte Auswirkungen auf den Tränenfilm: Er reisst schneller auf und begünstigt somit trockene Augen. Entsprechend sind die Symptome einer nicht-infektiösen Lidrandentzündung denjenigen trockener Augen sehr ähnlich. Eine Lidrandentzündung geht meist mit folgenden Symptomen einher:

Wer an einer Lidrandentzündung leidet, sollte das Tragen von Kontaktlinsen wenn möglich vermeiden und auf Kosmetik im Augenbereich verzichten. Andernfalls wird das Auge noch mehr gereizt.

Ursachen einer Lidrandentzündung

Der häufigste Grund für eine Entzündung des Lidrands ist die bakterielle Infektion mit Staphylokokken, kugelförmigen Bakterien, die in der Flora von Haut und Schleimhäuten beim Menschen normal sind. Einige Arten von Staphylokokken können jedoch Infektionen auslösen. Die Übertragung der Infektion geschieht entweder durch Kontakt mit einer infizierten Person, durch kontaminierte Gegenstände oder über die eigenen Hände. Bei einer Entzündung des Lidrandes durch einen Staphylokokken-Infekt spricht man entsprechend von einer infektiösen Blepharitis.

Es gibt aber auch nicht-infektiöse Ursachen für eine Lidrandentzündung: Zum Beispiel die sogenannten Meibom-Drüsen-Dysfunktion (MDD). Von einer MDD wird dann gesprochen, wenn die Drüsen am Lidrand – die sogenannten Meibom-Drüsen – gestört sind. Dann nämlich produzieren diese zu wenig Lipide für den Tränenfilm, woraus eben die nicht-infektiöse Lidrandentzündung resultieren kann.

Bei einer infektiösen Blepharitis können geeignete Antibiotika gegen Bakterien helfen, einer nicht-infektiösen Blepharitis können Sie unter anderem mit der richtigen Lidrandpflege entgegengenwirken.

Bei schweren Formen dieser Erkrankung ist eine ärztliche Behandlung angezeigt.


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