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Angst und Spannung

Angst ist ein elementares Grundgefühl. Es ist oftmals verbunden mit Symptomen wie Herzrasen, Schweissausbrüchen und Nervosität. In den meisten Fällen verbinden wir Angst mit negativen Ereignissen, sie hat aber auch positive Seiten. Denn Angst löst nicht nur Stresshormone aus, sondern bereitet unseren Körper auch auf Kampf-oder-Flucht-Reaktionen vor und versetzt ihn in einigen Fällen in einen Spannungszustand. Dieser geht oft mit verkrampften Schultern und extremen Nachdenken einher. Problematisch werden beide Zustände erst, wenn sie gehäuft auftreten oder gar chronisch werden.

Ursachen: Warum leiden wir unter Angst und Spannung?

Sich über Sorgen und Probleme Gedanken zu machen ist grundsätzlich nichts Schlechtes und auch völlig normal. Schliesslich sucht der Mensch nach Lösungen, die er mit einem wachen und klaren Verstand finden kann. Nehmen die Gedanken rund um das Problem zu, wird es komplizierter. Denn dann können die Sorgen übermächtig werden, die sonst ungefährlichen Zustände werden plötzlich als bedrohlich angesehen. Es entstehen Reaktionen wie Herzrasen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle beim Betroffenen, die sich schnell – kombiniert mit einem Spannungsgefühl – in eine Abwärtsspirale bewegen können. Es entwickelt sich ein andauernder Angstzustand, der in akuten Fällen zu Depressionen führen kann. Angstzustände können dabei verschiedene Ursachen haben:

  • Stress
  • Traumata
  • Belastungen
  • Zwangsstörungen
  • Körperliche Krankheiten wie Herzerkrankungen, Schilddrüsen- oder Atemwegserkrankungen
  • Medikamente
  • Schlafmangel

Angst und Spannung: Das sind die häufigsten Symptome

Die meisten Symptome bei Angst und Spannung sind, unabhängig von der Ursache, meist gleich. Dabei reagieren die Betroffenen mit:

  • Herzrasen
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Brustenge
  • Schwindel bis Ohnmachtsgefühl
  • Anspannung, Unruhe und Zerstreutheit und Unkonzentriertheit
  • Hilflosigkeit
  • Kontrollverlust und Ausgeliefertsein

Je nach Art der Angst können die einzelnen Symptome variieren.

Spannungs- und Angstzustände: die Arten

In der Medizin spricht man von verschiedenen Arten der Angst:

  • Panikstörung: Panikattacken, die nach wenigen Minuten vorbei sind. Der Betroffene empfindet dabei meist Todesangst.
  • Generalisierte Angststörung: Die Betroffenen machen sich Gedanken über Ereignisse und mögliche Szenarien.
  • Soziale Ängste: Angst vor Ablehnung, negativer Beurteilung durch andere Menschen
  • Zwangsstörung: Generell irrationale Zwänge
  • Trauma: Meist durch belastende, oftmals gewalttätige Ereignisse, die nicht verarbeitet werden konnten.
  • Hypochondrie: Angst vor schweren körperlichen Krankheiten
  • Platzangst: Angst vor Räumen (meist eng) oder, einer Menschenmenge

Hinweise zu Angst und Spannung

  • Versuchen Sie bei einer Angstreaktion in der Realität zu bleiben: Was geschieht wirklich?
  • Versuchen Sie bei einer Angstreaktion in der Situation zu bleiben, bis die Angst vorüber ist. Nicht vor der Angst fliehen.
  • Die Angst nimmt von alleine wieder ab.
  • Setzen Sie sich bewusst Angst machenden Situationen aus und lassen Sie sich dabei von einer Fachperson begleiten.
  • Seien Sie stolz auf Erfolge, auch auf ganz kleine.

Diagnose und Behandlung von Angst- und Spannungszuständen

Bei Angst und Spannungszuständen werden Stresshormone ausgeschüttet, die sich auf die Dauer negativ auf den ganzen Organismus auswirken können. Wenn Sie ein Problem über mehrere Tage beschäftigt, ist dies noch kein Grund zu Handeln. Sollten Sie allerdings merken, dass Sie über einen längeren Zeitraum über Ihre Ängste nachdenken, sich in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt fühlen oder Sie Ihre Angst mit Suchtmitteln bekämpfen, sollten Sie unbedingt ärztliche oder psychologische Hilfe aufsuchen.

Angst lässt unter anderem auch viel Energie abfliessen und wirkt sich auch auf das Selbstbewusstsein und die geistige Konzentrationsfähigkeit aus. Homöopathische Heilmittel können dabei unterstützend wirken, sich mit den Ängsten zu befassen und sie abzubauen.