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Pollenallergie der Augen

Kaum sind die letzten Schneereste geschmolzen, bilden sich die ersten Blütenknospen an den Bäumen. Für Allergikerinnen und Allergiker ein nicht gern gesehener Prozess. Denn schon bald werden die Pollen in der Luft umherschwirren und sich auf Kleider, Haut und in den Augen ablagern. Geschieht Letzteres, leiden viele Pollenallergiker unter tränenden, geröteten und geschwollenen Augen.

Das passiert bei einer Pollenallergie

Bei der Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt, reagiert das Immunsystem des Körpers auf die Fremdkörper unnötig heftig und löst so einen Alarm im Körper aus. Dabei wird unter anderem Histamin ausgeschüttet, das Entzündungen auslösen kann. Die Blutgefässe erweitern sich, der Tränenfluss wird verstärkt. Die Bindehaut der Augen wird stärker durchblutet, weswegen sie gerötet ist. Weitere Symptome einer Pollenallergie der Augen sind übermässiger Juckreiz und Schwellungen. Vereinzelt kommt es zur Lichtempfindlichkeit. Hinzukommen können Hustenreiz, Schnupfen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

Wann fliegen welche Pollen?

Ab Dezember: Bereits mitten im Winter kann es zu Blütenstaubentleerungen kommen. Unter anderem sind die Kätzchen der Haseln und die Pollen der Erlen sogenannte frühreife Blüher.

Bis Ende Februar, Anfang März: Pappel, Esche, Ulme und Weide

Ende März: Birkenpollen, Esche, Weide, Hasel und Erle sowie Ulme und Pappel

Ab April: erste Gräser (bis in den Spätherbst) sowie oben erwähnte Bäume

Mai: Hinzu kommen jetzt die Rogge und eine Verstärkung der Gräser

Juni: Hinzu kommen Wegerich, Ampfer

Juli bis früher Oktober: Ampfer, Wegerich, Gräser, Beifuss und Ambrosia befinden sich auf ihrem Höhepunkt und klingen im frühen Oktober nach und nach ab.

Informieren Sie sich über die aktuelle Pollenflug-Situation in der Schweiz:
http://www.pollenundallergie.ch/

Was kann bei einer Pollenallergie der Augen getan werden?

Kündigen sich die ersten Anzeichen einer Pollenallergie an, gibt es einige Massnahmen, die Sie im Vorfeld treffen können:

  • Schliessen Sie tagsüber Fenster und Türen und Lüften Sie nachts. Von 6 bis 10 Uhr morgens und abends von 17 bis 19 Uhr haben Pollen ihre Hauptstunden.
  • Wechseln Sie die Kleider beim Betreten Ihrer Wohnung.
  • Waschen Sie die Haare abends vor dem Zubettgehen.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille, wenn Sie hinaus gehen.
  • Ein Raumluftreiniger kann dazu beitragen, die Luft von Allergenen zu befreien.
  • Meiden Sie Gartenarbeit wie Rasenmähen und verzichten Sie auf Schnittblumen.
  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände und vermeiden Sie Augenkontakt.
  • Kühlende Kompressen können bei starkem Juckreiz Linderung bringen. Verzichten Sie aber auf Kamille, da diese eventuell allergischen Reaktionen auslösen kann.

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