Machen Sie Ihr Immunsystem winterfit

Für viele Menschen gehören Schnupfen und Erkältung ebenso unvermeidlich zum Winterhalbjahr wie der Nebel und die Kälte. Vor allem Kinder scheinen von Herbst bis Frühling ständig mit einer verstopften Nase herumzulaufen. Das beste Gegenmittel: rechtzeitig gegen Erkältungen vorbeugen und das Immunsystem stärken. 

Erhöhte Ansteckungsgefahr für Familien mit Kindern

Kinder können in einem Jahr durchaus zehn Mal und mehr einen grippalen Infekt durchmachen, besonders dann, wenn sie eine Krippe besuchen oder in den Kindergarten gehen. Allerdings ist das nicht schlimm, im Gegenteil. Die Infekte trainieren nämlich das Immunsystem und stärken so die Abwehrkräfte. Doch da die Kinder die Viren nach Hause mitbringen, birgt die Erkrankung ein hohes Ansteckungspotenzial für die ganze Familie. Denn Viren können sowohl über Tröpfchen in der Luft, beispielsweise durch Husten, Niesen oder Reden, als auch über den direkten Kontakt mit dem Betroffenen oder mit von ihm verwendeten Gegenständen übertragen werden. Und besonders, wenn die Kinder krank sind und umarmt und getröstet werden wollen, haben Eltern noch engeren Körperkontakt zu ihnen. Hinzu kommt, dass durchwachte Nächte, zum Beispiel zur Pflege des kranken Kindes, aber auch Stress in Beruf und Alltag, die Immunabwehr schwächen und die leidgeprüften Eltern noch anfälliger machen.

 

Der Sonnenhut bringt Ihr Immunsystem in Schwung

Damit Halsweh, Schnupfen und Husten in der kalten Jahreszeit nicht zum ständigen Begleiter werden, empfiehlt es sich, das Immunsystem rechtzeitig auf Trab zu bringen. Dank seinen immunstimulierenden Eigenschaften zählt der Sonnenhut (Echinacea) zu den bekanntesten Arzneipflanzen zur Vorbeugung von Grippe und Erkältung. In der Homöopathie wird hauptsächlich der schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea angustifolia) alleine oder gemischt mit dem blassfarbenen Sonnenhut (Echinacea pallida) verwendet. Verarbeitet werden frische, ganze Pflanzen zur Blütezeit. Echinacea stimuliert das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte.

 

Homöopathie zur Vorbeugung – sogar für unterwegs

Echinacea gehört zur Pflanzenfamilie der Korbblütler, auch Compositen oder Asteraceen genannt. Diese Pflanzenfamilie, zu der auch andere bekannte Heilpflanzen wie die Schafgarbe, Arnika oder der Beifuss gehören, kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen. Bei homöopathischen Zubereitungen besteht aufgrund der hohen Potenzierung kein Allergierisiko. Durch den hohen Verdünnungsgrad sind homöopathische Echinacea-Zubereitungen zudem geschmacksneutral und auch für Kinder geeignet.